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Herren 50/I – Aufstieg in die Niederrheinliga

Erklärtes Ziel war der Verbleib in dieser Klasse – ein Aufstieg und damit die Wiederholung des „Wintermärchens“ 2016 (dem Aufstieg in die NRL) schien nicht völlig unrealistisch, aber so richtig auf dem Zettel hatte die Truppe um Mannschaftsführer Robert Bongartz das zunächst nicht…

 

Doch nach 5 von 6 Spieltagen lag man auf dem zweiten Tabellenplatz – für den Aufstieg aber musste ein Sieg in der letzten Begegnung her, und das bedeutete ein Duell mit dem zu diesem Zeitpunkt Tabellenführenden aus Düsseldorf, TC Rheinstadion!

 

Samstagmorgen, 30. Juni, hochsommerliche Temperaturen.

Die ersten drei Duelle sind bereits von hartem Kampf und denkbar knappen Ergebnissen geprägt – zwei von drei Partien wurden erst im sog. „Match-Tie-Break“ entschieden, dem Ersatz für den früher üblichen dritten Satz, der nach Satz-Gleichstand gespielt wurde. In dieser Variante gewinnt derjenige, der zuerst 10 Punkte (oder mehr, da gleichzeitig 2 Punkte Vorsprung errungen werden müssen), erreicht. Heiner Franssen an Position 2 und Robert Bongartz an 6 gelang dieses nervenkitzelnde Kunststück. Auch das dritte Einzel der ersten Runde war „eng“, ging jedoch in zwei Sätzen an den an Nummer 4 spielenden Walther Pelzer, der sich im zweiten Satz aber zumindest durch ein „normales“ Tie-Break kämpfen musste. Zwischenbilanz: 3:0!

 

In der zweiten Runde traten die Spieler auf den Positionen 1, 3 und 5 an.

„No.1“ Horst Kühlkamp, immerhin amtierender Verbandsmeister und Nummer 6 der DTB-Rangliste seiner Altersklasse, musste gegen einen Legionär aus Holland antreten und eine seiner wenigen und unter diesen eine der wenigen „klaren“ Niederlagen einstecken. Gegen das niederländische Aufschlagwunder schien kein Kraut gewachsen. Im reinen Ballwechsel und in Grundlinienduellen durchaus auf Augenhöhe, ließen zahlreiche Asse und Service-Winner zumindest an diesem Tag keine echte Perspektive zu.

 

Erster Punkt für den TC Rheinstadion und so hieß es also 3:1 nach vier Begegnungen – was aber konnten Frank Pelzer (#3) und Ralf Albrecht (#5) erreichen? Auch hier waren es wiederum zwei der undankbaren Match-Tie-Breaks, die über Sieg oder Niederlage entschieden, und wieder zugunsten der Neusser!

 

5:1 bedeutete zu diesem Zeitpunkt einen uneinholbaren Vorsprung, den Sieg über die Düsseldorfer  und damit tatsächlich den Aufstieg in die Niederrheinliga!

Vier Siege im Match-Tie-Break, knapper geht es kaum.

 

Vor der Begegnung kaum für möglich gehalten, hatte diese Hitzeschlacht denkwürdigen – und auch historischen – Charakter. Denn nie zuvor ist es einer HTC-Mannschaft gelungen, in diese Liga vorzudringen…

 

 

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